Zur Vorhersage und Beurteilung von Erschütterungs- und Körperschallimmissionen des Schienenverkehrs.

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0721-9415

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IRB: Z 393

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Abstract

den Immissionsschutz müssen beim Bahntunnelbau Erschütterungs- und Körperschallprognosen erstellt werden, um erforderlichenfalls bauseitig emissionsmindernde Maßnahmen durchführen zu können. Die auftretenden Immissionen werden jedoch komplex durch die Ausbreitungsbedingungen im Untergrund und das Schwingungsverhalten der Anrainergebäude beeinflußt. Da die Geodynamik des Untergrundes nicht ausreichend genau erfaßt werden kann, baut das hier diskutierte Vorhersageverfahren weitgehend auf dynamischen in-situ Versuchen auf. Refraktionsseismische Profilmessungen und Durchschallungsversuche aus Bohrlöchern liefern bereits im Planungsstadium entsprechende Informationen, mit deren Hilfe aus den Erschütterungsemissionen des Zugsverkehrs erste Immissionsprognosen abgeleitet werden können. Nach Ausbruch einer Tunnelröhre können dann die Zugerschütterungen mit einem VibroScan Schwingungsgenerator bereits sehr realistisch nachgebildet werden. Dadurch wird die Präzisierung der Vorhersagen und die frequenzmäßige Abstimmung allenfalls nötiger emissionsmindernder Einbauten ermöglicht. Abschließend wird der gegenwärtige Stand der Beurteilung von Erschütterungs- und Körperschallimmissionen des Schienenverkehrs diskutiert.

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ÖIAZ. Österreichische Ingenieur- und Architekten-Zeitschrift

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Nr.1

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S.7-12

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