Heimliche Stadtquartiere.

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CH

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Zürich

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ZLB: Zs 3796-4
IRB: Z 34

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Abstract

Seegemeinden wie Küsnacht, Meilen oder Stäfa gelten immer noch als Dörfer. In der schweizerischen Statistik hingegen sind es längst Städte mittlerer Grösse. Das Paradox kennzeichnet die kontextuelle Ambivalenz dieser Orte am Zürichsee. Nur 10, 15 und 20 Kilometer vom Stadtzentrum, dem "Bellevue", entfernt, sind es Aussenquartiere, in denen sich die Bevölkerung länngst an urbanen Lebensformen orientiert. Dem widerspricht die andere Wirklichkeit die Besonderheit dieser Orte mit der Geschichte von selbständigen Landgemeinden, mithin privilegiert durch die einmalige Aussicht auf See und Alpen, die vor dem Hintergrund der Stadt wie eine Metapher schweizerischer Dramaturgie erscheint. Eindimensional gedachte Verstädterung wie Verdörflichung widerspräche der Eigenart dieser Orte. Das Weder-Noch kennzeichnet auch die kürzlich erfolgte Revision der Bau- und Zonenordnung, die vor allem die Frage nach der inneren Verdicht aufwarf.

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Werk, Bauen + Wohnen

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Nr.3

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S.8-17

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