Probabilistische Schlussfolgerungen in Schriftgutachten. Zur Begründung und Vereinheitlichung von Wahrscheinlichkeitsaussagen im Sachverständigengutachten. Probability Conclusions in Expert Opinions on Handwriting. Substantiation and Standardization of Probability Statements in Expert Opinions.

Luchterhand
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Neuwied

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ZLB: 2004/1301

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RE

Abstract

Gutachterliche Schlussfolgerungen sind unter anderem dort anzutreffen, wo Untersuchungsergebnisse im Rahmen empirischer Wissenschaften und/oder subjektiven Erfahrungshintergründen zu bewerten sind. Um dabei die statistische Natur von Untersuchungsbefunden angemessen zu berücksichtigen, sind schlussfolgernde gutachtliche Sachverständigenaussagen in einigen Diziplinen nur in Form von Wahrscheinlichkeitsaussagen angezeigt. Ihre numerische Definition fördert sowohl die Transparenz für den Auftraggeber als auch die Reflexion über das Ergebnis beim Sachverständigen selbst. Die statistischen und wahrscheinlichkeitstheoretischen Grundlagen des notwendigen hypothesengeleiteten Vorgehens werden dargestellt, verbale Wahrscheinlichkeitsausdrücke mit ihren numerischen Definitionen vorgeschlagen und um Anwendungsbeispiele und Formulierungsvorschläge für die Praxis des Sachverständigen ergänzt. Die Autoren sind selbst Sachverständige und erstatten und vertreten Gutachten zur forensischen Handschriftenexpertise. Sie sind der Überzeugung, dass insbesondere der Bayes-Ansatz ein geeignetes logisches Modell zur Erlangung von subjektiven Wahrscheinlichkeitsaussagen darstellt. Das Bayes-Modell vermag zugleich die gesamte Struktur des Begutachtungsprozesses angemessen abzubilden. Wenn auch die forensische Handschriftenexpertise im Vordergrund steht, so sind die Autoren von der Übertragbarkeit des modellhaften Vorgehens bei der Begutachtung wie auch der Verbalkategorien der Wahrscheinlichkeitsausprägungen mit ihren numerischen Definitionen auf verschiedene Diziplinen der Sachverständigentätigkeit überzeugt. difu

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X, 164 S.

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Polizei + Forschung; 26