Regionale Disparitäten in den Erwerbsmöglichkeiten. Grund genug für eine ausgleichsorientierte Raumordnungspolitik?

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
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Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

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DE

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Bonn

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0303-2493

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ZLB: 4-Zs 2548
BBR: Z 703
IFL: Z 0073

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Abstract

Der Beitrag konzentriert sich auf eine zentrale Dimension der Lebensverhältnisse, die heute und mittelfristig weiter im Mittelpunkt einer ausgleichsorientierten Raumentwicklungspolitik stehen sollte: die Schaffung von ausreichenden Erwerbsmöglichkeiten. Anhand ausgewählter Indikatoren, für die lange Zeitreihen aus der Laufenden Raumbeobachtung des BBR zur Verfügung stehen, wird der Frage nachgegangen, ob regionale Disparitäten in den Erwerbsmöglichkeiten in den letzten zehn Jahren zu- oder abgenommen haben, ob das beobachtbare Gefälle der regionalen Disparitäten, das sog. Disparitätengefälle, steigt oder fällt. Die Analysen kommen zu dem Ergebnis, dass die regionalen Disparitäten in den Erwerbsmöglichkeiten seit den 1990er Jahren bundesweit weiter in einem Ausmaß zugenommen haben, dass sie den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft gefährden. Für die Raumordnungspolitik des Bundes besteht deshalb Handlungsbedarf. Aufgabe von Raumordnungspolitik als Ausgleichspolitik ist es dann, größere regionale Unterschiede in den Erwerbsmöglichkeiten zu verringern - nicht, sie vollständig einzuebnen. difu

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Nr. 6/7

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S. 317-324

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