Jugendgewalt in Marzahn-Nord. Formen, Wahrnehmung und Prävention in Schule und Sozialraum.

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Berlin

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1617-0235

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ZLB: Kws 738/8:67,5

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Abstract

In der explorativen Fallstudie werden Erscheinungsformen von Jugendgewalt als Ausdruck beschränkter Lebenschancen von Kindern und Jugendlichen angesehen. Dabei kann die Auseinandersetzung mit Jugendgewalt an Traditionen der Sozialberichterstattung anschließen, die innerhalb des Bezirks Marzahn-Hellersdorf ausnehmend gut entwickelt sind und sich nicht zuletzt auch auf die soziale Lage von Kindern und Jugendlichen erstrecken. Die Studie verdeutlicht, dass die Herausforderungen für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in diesen Sozialräumen nicht unbedingt in schweren Gewalttaten im öffentlichen Raum zu suchen sind, die im medialen Diskurs hohe Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Oftmals geht es eher um niedrigschwellige Vorkommnisse im Grenzbereich zu sozial-emotionalen Störungen, was den Stellenwert von Ansätzen unterstreicht, die Gewaltprävention als Entwicklungsförderung junger Menschen verstehen. Schließlich macht die Studie darauf aufmerksam, dass Jugendgewalt im Sozialraum nicht einfach eine objektive Tatsache, sondern ein vielfach gedeutetes und interpretiertes Phänomen ist.

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64 S.

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Berliner Forum Gewaltprävention; 67, 5