Sedimentierte Unsicherheitsdiskurse. Die diskursive Konstitution von Berliner Großwohnsiedlungen als unsichere Orte und Ziel von Sicherheitspolitiken.
Selbstverl.
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Selbstverl.
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DE
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Erlangen
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ZLB: Kws 102/61
IfL: I 771/1 - So.Bd.39
IfL: I 771/1 - So.Bd.39
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DI
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Abstract
Ausgangspunkt der Arbeit ist die Frage, wie unsichere Stadträume diskursiv hergestellt werden - auf sprachlich-symbolischer und auf institutioneller Ebene. (Un-)Sicherheit ist seit einigen Jahren ein konstitutives Element der Stadtentwicklung und Kommunalpolitik in Deutschland. Dabei werden spezifische städtische Räume durch diskursive Grenzziehungen zwischen "sicher" und "unsicher" als gefährliche und bedrohliche Orte konstituiert. So auch vielfach randstädtische Großwohnsiedlungen, die als Verräumlichungen des städtischen Unsicherheitsdiskurses in Deutschland erscheinen und Zielgebiete "neuer" Sicherheitspolitiken darstellen. Die diskursive Konstitution von unsicheren Stadträumen am Beispiel von Großwohnsiedlungen wird mit einem analytischen Zweischritt untersucht: Zunächst fokussiert auf die Verschränkung von Großwohnsiedlungen und Unsicherheit auf der sprachlich-symbolischen Ebene der Printmedien, daran anschließend auf die sozialen Effekte des Unsicherheitsdiskurses: Sicherheitspolitiken, institutionelle Praktiken der Sicherheitsproduktion sowie der sozialen Organisation des Diskurses in Form institutionalisierter Gruppensubjekte. Die Untersuchung erfolgt am Beispiel der Berliner Großwohnsiedlungen Marzahn und Gropiusstadt.
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XII, 270 S.
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Erlanger geographische Arbeiten. Sonderband; 39