Die Brache als Chance. Innenentwicklung.
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DE
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Schwäbisch-Hall
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0723-8274
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ZLB: Kws 740 ZB 6798
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Abstract
Baulücken und innerstädtische Brachen bergen Möglichkeiten im Kampf gegen die Engpässe am Wohnungsmarkt. Um die Flächenpotenziale der Innenentwicklung erschließen zu können, müssen die boden- und planungsrechtlichen Regelungen weiterentwickelt werden. Vor allem steht die Frage im Raum, wie das bereits vorhandene Bauland für bezahlbaren Wohnungsbau zu mobilisieren ist. Die Arbeitsgruppe "Aktive Liegenschaftspolitik" hat im Jahr 2015 im Rahmen des vom Bundesumweltministerium initiierten Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen nach Lösungen gesucht, die in dem Beitrag vorgestellt werden. Um Bauland- und Innenentwicklungspotenziale bewerten zu können, empfiehlt die Arbeitsgruppe, Baulücken, Brachflächen und Nachverdichtungsflächen zu erfassen, zu analysieren und zu dokumentieren. Aus Sicht der Arbeitsgruppe erscheint es zur Aktivierung auch verteilter kleiner Grundstücke im Innenbereich sinnvoll, den Anwendungsbereich städtebaulicher Entwicklungsmaßnahmen zu erweitern oder einen eigenen Maßnahmentyp der Innenentwicklung ("Innenentwicklungsmaßnahmengebiet") im Baugesetzbuch (BauGB) zu verankern. Eine weitere Möglichkeit, innerstädtische Grundstücke zu aktivieren besteht in der Einführung einer steuerlichen Option zur Mobilisierung bebaubarer unbebauter Grundstücke im Grundsteuergesetz. Weiterhin wird empfohlen, die Baunutzungsverordnung (BauNVO) anzupassen, um Wohnungsbauvorhaben mit einer flexiblen Nutzungsmischung und höheren Dichten zu ermöglichen. Dies könnte beispielsweise mit der Einführung einer neuen Kategorie "Urbanes Wohngebiet" erfolgen.
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Der Gemeinderat
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Nr. 9
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S. 20-21