Beste Chancen für regionale Akteure. Erneuerbare Energien.
Eppinger
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Eppinger
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DE
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Schwäbisch-Hall
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0723-8274
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ZLB: Kws 740 ZB 6798
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Abstract
Die heute noch zentral angelegte Energieversorgung mit einigen wenigen großen Kraftwerksbetreibern verliert mit der Energiewende an Bedeutung. Die zukünftige Enegieversorgung wird deutlich dezentraler werden. Damit werden Energiebereitstellung und Energieverbrauch auch räumlich gesehen stärker zusammenrücken. Mit der dezentralen Stromproduktion durch Mittelstand, Privatpersonen, Landwirtschaft sowie Gemeindeunternehmen gewinnen die Verteilnetze der Stadtwerke und Regionalversorger an Bedeutung und müssen neue Dienstleistungen erbringen. Mit der Energiespeicherung können sie neue Tätigkeitsfelder erschließen, denn in der Regel wird etwa 90 Prozent des Erneuerbare-Energien-Stroms über das Verteilnetz aufgenommen und zu den Verbrauchern gebracht. Mit dem Reststrom können Reservekraftwerke für sonnen- und windschwache Zeiten angeboten werden. In dem Beitrag werden in diesem Zusammenhang zwei Beispiele aus Flensburg und Frankfurt am Main vorgestellt. Da gerade im windreichen Norden viele Windparks zu Spitzenzeiten mehr Strom erzeugen als vor Ort verbraucht wird, werden bei den Stadtwerken Flensburg in einem Wasserspeicher 29 Millionen Liter auf fast 100 Grad Celsius erhitzt und gesammelt, um bei Bedarf zur Wärmeerzeugung eingesetzt werden zu können. In Frankfurt am Main gibt es eine Versuchsanlage, die Energie aus Wind und Sonne mithilfe von Elektrolyse in Wasserstoff speichern kann. Ein anderes Projekt ist ein Mehrfamilienhaus, das überschüssige Wärme aus dem Sommer in einem Eisspeicher für die kalte Jahreszeit sammelt.
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Der Gemeinderat
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Sonderh. Sept.
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S. 38-39