Der leise Tod der Zebratonne. Pro und Contra Getrenntsammlung.

Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.

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Frankfurt/Main

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0933-3754

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ZLB: 4-Zs 5887
BBR: Z 551

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Abstract

Vor dem Hintergrund der Weiterentwicklung der Abfallsortiertechnik wird zunehmend die Frage gestellt, ob die Abfalltrennung ökonomisch und ökologisch noch sinnvoll ist. Die Idee, Restmüll und Leichtverpackungen wieder in einer Tonne zu sammeln - der so genannten 'Zebratonne' - ist politisch jedoch nicht akzeptiert. Die Novellierung der Verpackungsverordnung will die Getrennterfassung nicht flexibilisieren, sondern das Duale System stärken. In dem Beitrag wird der derzeitige Diskussionsstand behandelt, wobei die Ergebnisse einiger Verbraucherbefragungen vorgestellt werden. 95 Prozent der Deutschen halten die Getrenntsammlung ihrer Abfälle mit dem Grünen Punkt für den wichtigsten persönlichen Beitrag zum Umweltschutz. Dennoch meldet das Duale System Deutschland (DSD) seit Jahren einen hohen Anteil an Sortierresten und eine Fehlwurfquote von über 40 Gewichtsprozent im Jahre 2005. Und ähnlich häufig, wie Falsches in die Gelben Tonnen geworfen wird, landen Verpackungen mit dem Gelben Punkt im Restmüll, wie Untersuchungen aus Nordrhein-Westfalen beweisen. 2002 wurden dort 535.000 Tonnen Leichtverpackungen getrennt gesammelt, aber nur 280.000 Tonnen endeten in der Getrenntsammlung, 244.000 Tonnen im Restabfall. Im Rahmen eines Forschungsprojekts des Instituts für Siedlungswasserbau, Wassergüte und Abfallwirtschaft (ISWA) der Universität Stuttgart wird konstatiert, dass es das perfekte Trennsystem nicht gibt, da die Infrastruktur für Sammlung, Verwertung und Entsorgung von Bundesland zu Bundesland und von Region zu Region unterschiedlich ist, weil die Methode der Wahl von den jeweiligen Randbedingungen bestimmt wird und vor allem davon abhängt, wie diszipliniert die Bürger ihren Müll trennen. difu

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Entsorga-Magazin

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Nr. 7/8

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S. 12-15

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