Funktionen von Städten in polyzentrischen Verdichtungsräumen.

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SEBI: 73/4134

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Zusammenfassung

Zur Bestimmung der interlokalen Beziehungsverhältnisse für bestimmte Wirtschaftszweige werden empirische Untersuchungen im Handelssektor des Ruhrgebietes durchgeführt. Christallers Theorie über den Zentralitätsaufbau von Orten findet in mehrkernigen Ballungsgebieten keine Bestätigung; Städte höherer Zentralität sind zum Teil auf Überschußfunktionen weniger bedeutender Gemeinden angewiesen. Die erwarteten Funktionsbündelungen, die sich aufgrund von räumlichen Konzentrationen verwandter Branchen ergeben sollten, konnten nicht deutlich herausgearbeitet werden; für die Motivation spielen theoretisch schwer faßbare personelle Präferenzen, Traditionsbewußtsein, Verbundenheit mit einer bestimmten Stadt usw. eine wichtige Rolle. Da sich die Einzugsgebiete der Städte nicht klar voneinander abgrenzen lassen, muß jede Unterteilung des Ruhrgebietes dem Wunsch widersprechen, funktional intensiv verbundene kommunale Gebilde zu schaffen, da sie den bestehenden ausgeprägten Austauschbeziehungen nicht Rechnung trägt.

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Schlagwörter

Verdichtungsraum, Handel, Zentrale-Orte-Theorie, Handelsstandort, Gemeindegebietsreform, Tertiärer Sektor, Wirtschaftsraum, Wirtschaftslenkung

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Bamberg: Rodenbusch (1972) VI, 325 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.(wirtsch.Diss.; Bochum 1973)

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Verdichtungsraum, Handel, Zentrale-Orte-Theorie, Handelsstandort, Gemeindegebietsreform, Tertiärer Sektor, Wirtschaftsraum, Wirtschaftslenkung

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