Zwangsarbeit in Berlin 1938-1945.

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Berlin

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ZLB: 2004/1377

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Abstract

Allein in Berlin mussten mehr als 400.000 Menschen aus über 20 Nationen Zwangsarbeit leisten. Nahezu alle Unternehmen - darunter neben Konzernen wie Siemens und Daimler Benz auch Handwerks- und Landwirtschaftsbetriebe, kommunale und staatliche Unternehmen wie Stadtreinigung und Reichsbahn, selbst Privathaushalte - beschäftigten in der Zeit von 1938 bis 1945 Zwangsarbeiter. Ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen unterschieden sich je nach ihrer Einstufung als Angehörige "germanischer" Völker, als "Fremdvölkische", als slawische Osteuropäer, als "Juden" oder "Zigeuner". Ohne nennenswerten Einfluss auf Ort, Art, Dauer und Zweck ihres Arbeitsverhältnisses waren die Betroffenen der Willkür von Behörden, Arbeitsgebern, Vorgesetzten im Betrieb und Lagerführern ausgeliefert; umso mehr, je niedriger ihr "rassischer" Status vom NS-Regime eingeschätzt wurde. difu

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342 S.

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