Die Realisierung von Projekten nach dem PPP-Ansatz bei Bundesfernstraßen. Ökonomische Grundlagen und eine Analyse des F-Modells, des A-Modells sowie des Funktionsbauvertrages.

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Nach dem Ansatz der Public-Private-Partnership (PPP) werden privaten Betreibern wertschöpfungsstufenübergreifende Aufgaben übertragen, was im Straßensektor zumindest die Einbeziehung des Baus und der Erhaltung erfordert. PPP-Projekte können außerdem so gestaltet werden, dass Investitionen mit privatem Kapital finanziert und/oder Nutzergebühren erhoben werden. In der Arbeit erfolgt eine ökonomische Analyse der Projektrealisierung nach dem PPP-Ansatz im Fernstraßensektor unter Berücksichtigung theoretischer Erkenntnisse und internationaler Erfahrungen. Weiterhin werden die aktuell in Deutschland zur Projektrealisierung angewandten bzw. in der Vorbereitung befindlichen PPP-Modelle (F-Modell, A-Modell und Funktionsbauvertrag) dargestellt und bewertet. Die Analyse der Kosteneffizienz bei PPP-Projekten, für die auf Erkenntnisse der Vertragstheorie (Prinzipal-Agent-Theorie, Theorie unvollständiger Verträge, Transaktionskostentheorie) zurückgegriffen wird, führt zu dem Ergebnis, dass mit dem PPP-Ansatz bei geeigneten Projekten Kosteneinsparungen erzielbar erscheinen. Eine Erhöhung der Kosteneffizienz wird bei PPP-Projekten allerdings nur unter den Voraussetzungen einer effizienten Risikoallokation als möglich angesehen. Ferner sind wettbewerbliche Vergabeverfahren für die erfolgreiche Realisierung von PPP-Projekten erforderlich. ber/difu

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XI, 232 S.

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