Reinigung auf der vierten Stufe. Perspektiven.
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DE
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Schwäbisch-Hall
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0723-8274
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ZLB: Kws 740 ZB 6798
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Abstract
Die öffentliche Abwasserentsorgung erbringt anerkannt gute Leistungen. Um diese auch in Zukunft gewährleisten zu können, suchen die Kommunen und Fachverbände nach neuen Lösungen zur Bewältigung neuer großer Herausforderungen, die in dem Beitrag beschrieben werden: Die Abwasserwirtschaft steht im Fokus, wenn es um die Beherrschung der Folgen des Klimawandels geht. Starkregen und Sturzfluten können nicht vollständig in Kanal- und Regenbeckennetzen abgeführt oder gespeichert werden und Abwasseranlagen sind als große Energieverbraucher angehalten, Energieeffizienzmaßnahmen zu ergreifen. Auch mit Blick auf die Beseitigung von Mikroorganismen bei der Abwasserreinigung stehen die Abwassersentsorger vor neuen Herausforderungen. Es geht dabei um Arzneimittelrückstände und viele Stoffe mehr, die der Mensch in den Umlauf und damit in das Abwasser bringt. Zudem steht der Rückhalt von Mikroplastik, wie sie zum Beispiel in Kosmetika vorkommt, auf der Agenda. In der Abfallwirtschaft wird das Problem der Mikroverunreinigungen derzeit unter dem Oberbegriff "Vierte Reinigungsstufe" diskutiert. Es werden technische Lösungen entwickelt wie der Einsatz von Aktivkohle und Ozon. Ein wichtiges Thema für die Abwasserwirtschaft ist die Rückgewinnung von endlichen Ressourcen wie Phosphor und Metallen aus dem Klärschlamm. Hier werden derzeit in vielen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben innovative Lösungen untersucht. Unter dem Stichwort "Industrie 4.0" wird sich auch die Abwasserentsorgung innovativer Methoden der Digitalisierung bedienen müssen. Allerdings kann diese Entwicklung unter dem Aspekt des Schutzes von Kritischer Infrastruktur, wozu Kläranlagen mit einer Ausbaugröße von 500.000 Einwohnerwerten und Kanalnetze mit mehr als 500.000 angeschlossenen Einwohner zählen, problematisch sein.
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Der Gemeinderat
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Nr. 10
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S. 34-35