Das Himmelreich auf Erden? Über die Chancen und Risiken gesellschaftlicher Utopien.

Kohlhammer
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Kohlhammer

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Stuttgart

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0170-9364

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IRB: Z 1023
ZLB: Zs 2552
BBR: Z 384
IFL: Z 90

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Abstract

Aus der Sicht des Soziologen beschreibt der Autor die Geschichte der utopischen Gesellschaftsentwürfe. Die Wiedertäufer, Campanella, Thomas Morus, sie alle wollten eine bessere Gesellschaftsordnung und beschrieben letztlich eine totalitäre Gesellschaftsordnung. Huxley und Orwell stellten diese totalitären Ordnungen dann später als Konsequenz aus Entwicklungen einer perfektionierten Industriegesellschaft dar. Der Sozialismus schließlich war der vorerst letzte gescheiterte Versuch eines utopischen Gesellschaftsentwurfs. Die Konsequenz daraus ist nach Meinung des Autors nicht, jede Utopie abzulehnen. Utopien, die das Himmelreich auf Erden versprechen, haben ausgedient. Utopien haben aber auch die Aufgabe, Maßstäbe zu bilden gegenüber der Gegenwart, etwa im Sinne der Utopie von Norbert Elias. Sein Land Utopia sieht für den Menschen ein dauerhaftes Gleichgewicht oder gar den Einklang zwischen seinen gesellschaftlichen Aufgaben, zwischen den gesamten Anforderungen seiner sozialen Existenz auf der einen Seite und seinen persönlichen Neigungen und Bedürfnissen auf der anderen Seite.

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Die alte Stadt

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Nr.1

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S.92-101

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