Kreis Lippe auf dem Weg zur Referenzregion. Konsequente Kopplung von Elektromobilität und erneuerbarer Energie im ländlichen Raum.

Kohlhammer
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Bandtitel

Herausgeber

Kohlhammer

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Stuttgart

Sprache

ISSN

0342-2259

ZDB-ID

Standort

ZLB: 4-Zs 408
BBR: Z 46
IRB: Z 1035

Dokumenttyp (zusätzl.)

Zusammenfassung

Seit mehreren Jahren macht Ostwestfalen-Lippe als ländliche, vom Mittelstand geprägte Region mit ihrem intensiven Engagement im Energiesektor auf sich aufmerksam. Viele unabhängige Stadtwerke befassen sich mit Fragen der erneuerbaren Energie und Elektromobilität. Darüber hinaus ist die Region nicht nur eine Hochburg des Maschinenbaus und der Elektrotechnik, sondern hat zahlreiche Universitäten und Hochschulen, die in den Bereichen verbindende Informations- und Kommunikationstechnologien forschen. Der Kreis Lippe hat die Bedeutung der wechselseitigen Beziehung von Elektromobilität und erneuerbare Energien erkannt und bündelt gemeinsam mit seinen Tochterunternehmen als Konzern Lippe und in Zusammenarbeit mit den regionalen Akteuren die Kernkompetenzen der Energieregion Ostwestfalen-Lippe. Bereits heute werden 40 Prozent des benötigten Stroms aus eigener regenerativer Energie gewonnen. Darüber hinaus verfolgt die Region das Ziel, deutschland- und europaweit Vorreiter für Elektromobilität im ländlichen Raum zu werden. Daher setzt der Kreis Lippe auf die konsequente Kopplung von Energieproduktion und regional abgestimmten Mobilitätskonzepten. In diesem Zusammenhang wird in dem Beitrag das Projekt "Elektromobilität in Lippe (EMIL)" vorgestellt. EMIL bezieht sich auf die umfassende Analyse und Anwendung von Elektromobilität im ländlichen Raum am Beispiel Ostwestfalen-Lippe. Außerdem wird die Marketingstrategie JÜRGEN der regionalen Stadtwerke in Ostwestfalen-Lippe vorgestellt, die den Verkauf regional erzeugter erneuerbarer Energien an die Verbraucher befördern soll. Um eine europäische Modellregion für Elektromobilität und erneuerbare Energien zu errichten, die die umfassenden spezifischen Fragestellungen des ländlichen Raums aufgreift, Strukturen untersucht und Lösungen anschaulich darstellt, um die Ergebnisse als gutes Beispiel für alle anderen ländlichen Regionen zur Verfügung zu stellen, ist eine Vernetzung mit den maßgeblichen Informationsquellen der Europäischen Union (EU) notwendig. Dadurch konnte sich Ostwestfalen-Lippe bisher wirksam positionieren.

Beschreibung

Schlagwörter

Zeitschrift

Der Landkreis

Ausgabe

Nr. 4

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Seiten

S. 154-155

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