Der Gesellschaftsvertrag eines virtuellen Unternehmens.
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DE
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Münster
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ZLB: 2000/2923
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DI
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Abstract
Während das Virtuelle Unternehmen (VU) Gegenstand zahlreicher betriebswirtschaftlicher Untersuchungen ist, fehlt bislang jede substanzielle rechtswissenschaftliche Behandlung dieses zukunftsträchtigen Unternehmenskonzepts. Um diese Lücke zu schließen, wendet die Arbeit das Gesellschaftsrecht auf das VU in seiner Zusammensetzung aus Unternehmensnetzwerk und auftragsbezogenen Leistungseinheiten an. Im Hinblick auf die betriebswirtschaftlichen Vorteile des VU werden die rechtlichen Risiken und der Aufwand einer rechtssicheren Ausgestaltung überprüft. Die bisher noch wenig entwickelte rechtswissenschaftliche Diskussion über Netzwerke wird hier aufgegriffen und unter gesellschaftsrechtlichen Aspekten fortgeführt. Fraglich ist, ob das VU nach deutschen Recht überhaupt mit der nötigen internationalen Flexibilität funktionieren kann. Zu diesem Zweck wird der gesamte rechtliche Rahmen des VU geklärt. Auszugehen ist von der Rechtsform über die Innenstruktur bis hin zur Vermögenszuordnung und Gewinnverteilung. Im Anschluss daran werden angesichts der intensiven betriebsübergreifenden Kooperation, die erhebliche Risiken für die beteiligten Unternehmen mit sich birgt, ausführlich die Schutz- und Haftungsvoraussetzungen im Innen- und Außenverhältnis des VU untersucht. Wegen der zunehmenden Globalisierung und der Grenzenlosigkeit des virtuellen Raums ist des weiteren die Reichweite des deutschen Gesellschaftsrechts zu hinterfragen. Abschließend werden die Besonderheiten des Standesrechts und die kartellrechtlichen Grenzen bei der Ausgestaltung des VU genannt. goj/difu
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233 S.