Bau-Lobbyismus in Japan. Institutionelle Grundlagen - Akteursnetzwerke - Raumwirksamkeit.

Dortmunder Vertrieb für Bau- und Planungsliteratur
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Dortmunder Vertrieb für Bau- und Planungsliteratur

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DE

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Dortmund

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ZLB: 4-2006/1685

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Zusammenfassung

Einflussnahmen auf politische Entscheidungen sind ein weltweit zu beobachtendes Phänomen. In Japan ist in Anspielung auf die starke Machtposition der Bau-Lobby und die Raumwirksamkeit ihrer Aktivitäten vom "Baustaat" die Rede. Wegen fragwürdiger Großinfrastrukturprojekte und zahlreicher Korruptionsskandale steht dieser im Mittelpunkt der öffentlichen Kritik. Hinsichtlich des "Eisernen Interessenkartells" von Politik, Bürokratie und Wirtschaft hat die Bauindustrie einige Besonderheiten aufzuweisen, die ihre Anfälligkeit für Lobbyismus und Korruption bedingen. Ihr hoher wirtschaftlicher Stellenwert nicht nur für Gesamtjapan, sondern vor allem für die schrumpfenden Peripherräume und damit für die Regionalentwicklung des Landes ist eine Hauptursache für das Auftreten von Raumkonflikten um großflächige Infrastrukturen und zugleich Garant der bemerkenswerten Stabilität des "Baustaats Japan". Öffentliches Bauen in Japan ist somit als Ergebnis bau-lobbyistischer Einflussnahme in vielen Fällen nicht nur überteuert und ineffizient, sondern auch umweltzerstörerisch und gesellschaftlich konfliktbelastet. Es widerspricht allen drei Zieldimensionen der Nachhaltigkeit: Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft. Auf der Grundlage intensiver Feldstudien vor Ort hat der Autor die Akteursnetzwerke und negativen Raumwirken des japanischen Baulobbyismus offen gelegt. difu

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446 S.

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