Die Oderbrücke bei Neurüdnitz. Ein Denkmal der Verkehrsgeschichte und des Kalten Krieges.
Imhof
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Imhof
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DE
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Petersberg
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ZLB: Kws 480/208
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DI
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Abstract
Unmittelbar am vielbefahrenen Oder-Neiße-Radweg, etwa auf halbem Weg zwischen Küstrin und Schwedt, überspannt eine imposante Stahlfachwerkbrücke die Oder. Die meisten Radler steigen hier ab und staunen, dass der Zugang zur Brücke mit einem Tor verschlossen ist. Sie nehmen erst jetzt wahr, dass es sich um eine Eisenbahnbrücke handelt, die keinen Anschluss an das Eisenbahnnetz hat. Die Geschichte dieses geheimnisvollen Ortes bleibt auch nach ihrem Zwischenstopp weiter im Dunkeln. Aufklärung bringt zukünftig das Buch und ein geplantes Informationszentrum, das hier für einen zukünftigen Rad- und Fußgängerweg über die Brücke errichtet wird. Eine kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke querte an dieser Stelle seit 1892 die Oder und verband die Orte Neurüdnitz und Zäckerick. 1930 errichtete man daneben eine reine Eisenbahnbrücke und die alte diente weiter als reine Straßenverbindung. Von den kriegszerstörten Brücken blieben auf deutscher Seite nur noch die historischen Brückenpfeiler und Widerlager. Pläne der militärischen Führung des Warschauer Paktes führten zum Wiederaufbau der Eisenbahnbrücke, der 1955 abgeschlossen war. Eine reguläre Nutzung gab es freilich nie. Die Brücke ist heute wegen seiner verschiedenen Fachwerkoberbauten ein deutschlandweit einzigartiges technisches Denkmal und ein politisches Denkmal des Kalten Krieges.
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96 S.
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Arbeitshefte des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums; 53