Friedhöfe der Merowingerzeit - historische Quellen, Bestand und Gefährdung.

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SEBI: Zs 6035-4
IRB: Z 1265

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Abstract

Aus der Merowingerzeit 5.-8. Jh. datieren viele freigelegte Grabfelder, die wertvolle Aufschlüsse über die Besiedlungs- und Landschaftsgeschichte bieten. Im Main-Tauber-Gebiet wird die Zahl ursprünglich vorhandener Gräber auf 10.000 geschätzt. Die meisten sind allerdings überbaut, zumal wenn sie innerhalb oder in nächster Nähe von Ortschaften liegen. Ihr Auffinden ist oft vom Zufall abhängig, etwa durch neue Baustellen oder spielende Kinder. Für eine systematische Suche wird die Luftbildarchäologie eingesetzt. Jüngste Ausgrabungen, auch auf der Ostalb, erbrachten wichtige Funde. In der Merowingerzeit wurden die Toten in voller Tracht, mit Waffen und museal wertvollen Beigaben bestattet, auch fand man Gräber von Reitpferden und Jagdhunden. In rekonstruierten Friedhofplänen sind abgegrenzte "Adelsnekropolen" zu erkennen. Um weitere Gefährdung zu verhindern und Bestände zu sichern, sind alle beteiligten Stellen aufgerufen, entdeckte Grabreste zu melden. (wt)

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Archäologie, Bodendenkmal, Luftbild, Besiedlung, Siedlungsgeschichte, Ausgrabung, Grabstätte, Bodendenkmalpflege, Fundstelle, Bestandssicherung, Bildung/Kultur, Friedhof

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Denkmalpflege in Baden-Württemberg, 15(1986), Nr.2, S.79-83, Abb.;Lagepl.

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Archäologie, Bodendenkmal, Luftbild, Besiedlung, Siedlungsgeschichte, Ausgrabung, Grabstätte, Bodendenkmalpflege, Fundstelle, Bestandssicherung, Bildung/Kultur, Friedhof

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