Handlungserfordernisse und Ergebnisse der Stadtverkehrsplanung in den neuen Bundesländern.Das Beispiel Dresden.
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Datum
1993
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Herausgeber
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Bonn
Sprache
ISSN
0303-2493
ZDB-ID
Standort
BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Die derzeitige Situation des Dresdener Verkehrssystems ist als desolat zu bezeichnen. Eine Entlastung des Stadtzentrums vom Durchgangsverkehr fehlt. Sowohl das Hauptstraßennetz mit den Elbebrücken als auch das Nebennetz weisen größtenteils schwere Schäden auf. Gleichwohl nimmt die Motorisierung stark zu und die Verkehrsmittelwahl entwickelt sich äußerst ungünstig. Dies führt insgesamt zu gravierenden Verkehrsproblemen mit permanenten Staus in den Spitzenzeiten und massiven Behinderungen für den öffentlichen Personennahverkehr sowie den Rad- und Fußgängerverkehr. Die Dresdener Verkehrsplanung reagiert hierauf nicht mit einer Anpassungsplanung zugunsten des Kfz-Verkehrs, sondern versucht, dieser Entwicklung gegenzusteuern. Durch eine integrierte Siedlungs- und Verkehrsplanung soll die Verkehrszunahme eingedämmt werden. Zudem wird ein stadtweites Konzept zur flächenhaften Verkehrsberuhigung erarbeitet, das das Stadtzentrum, die Nebenzentren und auch die Wohngebiete umfaßt. Große Bedeutung kommt dabei der Verbesserung des ÖPNV zu, wobei neben investiven Maßnahmen vor allem eine benutzerfreundliche Tarifgestaltung im Vordergrund steht. Im Problemschwerpunkt Innenstadt kommt eine sehr restriktive Ordnung des Parkens hinzu. Dazu wurde eine neue Garagen- und Stellplatzsatzung geschaffen, die eine weitgehende Ablösung von Stellplätzen vorsieht. Nicht zuletzt dank einer intensiven Öffentlichkeitsarbeit trifft das Gesamtkonzept kommunalpolitisch auf einen breiten Konsens. - (Verf.)
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Schlagwörter
Zeitschrift
Informationen zur Raumentwicklung
Ausgabe
Nr.4
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S.205-217