Die Geschehnisse in Rostock im August 1992. Pressedokumentation.
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DE
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Berlin
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ZLB: 93/2738-4
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S
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Abstract
Seit Ende August 1992 steht "Rostock" als Synonym für gewalttätige Ausschreitungen gegen Ausländer. Jugendliche, Heranwachsende und junge Erwachsene griffen mit Steinwürfen die Zentrale Anlaufstelle für Asylbewerber an und setzten schließlich das mehrstöckige Haus in Brand, ohne daß sie von jemandem an ihrem Tun gehindert wurden. Es wurde hieran in drastischer Weise deutlich, daß ausländerfeindlichen Äußerungen Taten folgten, die in gewalttätige und lebensbedrohende Übergriffe mündeten. Die Geschehnisse von Rostock waren aber noch in weiterer Hinsicht erschreckend: Nicht nur die Brutalität der Ausschreitungen machte betroffen, sondern ebenso das Außmaß an Zustimmung, das die Menge der beifallklatschenden Zuschauer signalisierte. Die Ereignisse von Rostock lösten eine Welle von Übergriffen gegen Ausländer und Asylbewerberheime aus. Betroffenheit, Empörung und Entsetzen, aber auch Verständnis und Lust an der Sensation spiegeln sich in der Presseberichterstattung wider. Man suchte nach Ursachen, forderte angemessene Reaktionen und Strategien. Die Veröffentlichung gibt einen Überblick darüber, wie sich die Vorfälle und die nachfolgenden Diskussionen, Ursachenerklärungen und Schuldzuweisungen in der Presse niederschlugen. Erfaßt wurde der Zeitraum von August 1992 bis Februar 1993. difu
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313 S.
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IFFJ-Schriften; 1