Kommunalwahlen in Augsburg von 1946-1990.Die Wahlentscheidung des Bürgers im Spannungsfeld zwischen gesamtsystemaren und lokalen Einflüssen - Eine Fallstudie.
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1991
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SEBI: 92/468-4
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Zusammenfassung
Das Ergebnis der Augsburger Kommunalwahl 1990 mußte überraschen: Während im übrigen Bayern die CSU einige Bürgermeistersessel verlor, eroberte sie in Augsburg das seit 1964 von der SPD gehaltene Oberbürgermeisteramt. Bei der Stadtratswahl verlor die SPD 16,5 %. Zum ersten Mal seit 1956 sind neben CSU und SPD fünf weitere Parteien im Stadtrat vertreten. Der Autor analysiert dieses Ergebnis historisch sowie auf Aggregatdatenebene und zeigt, daß Kommunalwahlen nicht monokausal erklärbar sind. Mit den in Bayern besonders umfangreichen Möglichkeiten zur Persönlichkeitswahl wird dem Wähler die Chance gegeben, seinen Willen differenzierter auszudrücken. Das Augsburger Resultat wird in einen allgemeinen Trend eingeordnet: Aufgrund der Auflösung stabiler Parteibindungen steigt der Stimmenanteil der kleinen Parteien. In Augsburg aber fand dieser Trend gegen die großen Volksparteien wegen lokaler Besonderheiten unter umgekehrtem Vorzeichen statt. kmr/difu
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Augsburg: (1991), 191 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.(pol.Magisterarbeit; Augsburg 1991)