Familiäre Beziehungen im höheren Lebensalter unter besonderer Berücksichtigung der Erwartungen an Hilfe- und Pflegeleistungen. Wiederholungsbefragung im Territorium des Kreises Annaberg.
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Datum
1996
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DE
Erscheinungsort
Leipzig
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ZLB: 97/2281-4
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
DI
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Zusammenfassung
Angesichts der sich wandelnden Bevölkerungs- und Altersstruktur gewinnt die Rolle der älteren Generation zunehmend an Bedeutung. Die immer deutlicher werdende Verschiebung des Lebensbaumes zugunsten der im Vorrenten- und Rentenalter Lebenden wirft Fragen nach der Versorgungssicherheit im Alter auf. Durch die Vereinigung der beiden deutschen Staaten im Oktober 1990 ergaben sich für die Bundesrepublik Deutschland nicht nur neue politische, sondern auch neue rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen, in welche der ostdeutsche Bürger hineinwachsen mußte. Obwohl die neuen Gegebenheiten den ehemaligen DDR-Bürger unabhängig vom Alter gleichermaßen betreffen, sind die Folgen beim älteren Menschen besonders evident. Die Konsequenzen zeigen sich in Verunsicherung, vor allem resultierend aus der Unkenntnis neuer Gesetzlichkeiten, Organisationsprinzipien, Zuständigkeiten, Kostenregelungen etc. Ziel der Arbeit ist die Untersuchung der Erwartungshaltung von Bürgern im Rentenalter hinsichtlich Betreuungs- und Hilfeleistungen durch die Nachkommen. 109 Menschen im Alter zwischen 61 und 71 Jahren wurden vom Januar 1991 bis Oktober 1992 nach Lebenseinstellungen, Wertvorstellungen, Hilfserwartungen und Zukunftsplänen befragt. Da ein Großteil dieser Menschen schon 1982 bis 1986 ähnlich befragt wurden, ergeben sich Anhaltspunkte für den Einfluß der Wiedervereinigung auf das Gesundheitswesen. sg/difu
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Zeitschrift
Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
ca.120 S.