Kleinere Portfoliotransaktionen im Fokus.

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Bonn

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1867-0547 print

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ZLB: Kws 515/18

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Abstract

Die Ergebnisse zum Transaktionsgeschehen von Wohnungsportfolios in Deutschland zeigen eine deutliche Reaktion auf die Finanzkrise. Die Zahl der großen Verkäufe ist auf dem niedrigsten Stand seit Beginn des Beobachtungszeitraumes. Außer dem Verkauf der LEG NRW hat in den letzten anderthalb Jahren kein einziger Verkauf mit mehr als 10 000 Wohnungen stattgefunden. Die erweiterte Betrachtung von Verkäufen ab 100 Wohnungen zeigt, dass kleinere Transaktionen weitgehend unverändert stattfinden und es in diesem Segment auch keinen drastischen Einbruch gegeben hat. In der Summe hat der Anteil der kleinen Verkäufe am gesamten Transaktionsgeschehen merklich an Bedeutung gewonnen. Im Quartalsvergleich legten die Portfoliotransaktionen im zweiten Quartal des ersten Halbjahrs 2009 etwas zu. Auch wurden seit Mitte des Jahres neben den beiden Verkäufen der Gesobau AG und der Wohnbau Mainz weitere Verkäufe großer Wohnungsportfolios sowie zahlreiche kleinere Verkäufe bekannt gegeben, die eine Belebung des Transaktionsgeschehens erkennen lassen. Es bleibt abzuwarten, ob sich diese Tendenz durchsetzen wird.

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8 S.

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BBSR-Berichte kompakt; 8/2009