Jugendsozialarbeit und Sport. Über Diskrepanzen und Entwicklungsperspektiven.

Juventa
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Juventa

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DE

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Weinheim

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0012-0332

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TIB: ZB 5459

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Abstract

Im Beitrag werden konzeptionelle Grundlagen für eine Jugendarbeitspraxis vorgestellt, die sportliche Bewegungsformen und Jugendsozialarbeit miteinander verbindet. Die Autoren skizzieren gesellschaftliche Entwicklungen, die ein solches Konzept nahelegen, und stellen z.B. fest, dass körperliche Bewegung als kompensatorische Gegenreaktion auf zunehmende Prozesse der Rationalisierung in verschiedenen Lebensbereichen verstanden werden kann. Weil Jugendliche in ihren zentralen Lebensfeldern Bedürfnisse nach Bewegung und Emotionalität immer stärker regulieren müssen, werden die leib-sinnlichen Dimensionen ihrer Persönlichkeit in fortschreitendem Maße vernachlässigt. Eine bessere Alternative, als verdrängte leib-sinnliche Impulse in aggressiver, gestresster, süchtiger oder kranker Weise auszuleben (Übergewicht etc.), seien die Handlungsmöglichkeiten einer zielgruppenorientierten körper- und bewegungsbezogenen Jugendsozialarbeit. Bislang allerdings stehen Soziale Arbeit und Sport als wissenschaftliche Disziplinen und praktische Handlungsfelder meist noch separat nebeneinander.

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Deutsche Jugend

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Nr. 12

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S. 511-518

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