Ansiedlungsförderung als Strategie der Regionalpolitik. Theoretische Grundlagen, instrumentelle Möglichkeiten und Grenzen.

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Baden-Baden

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ZLB: 2000/2723
BBR: B 13 933

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Abstract

Vor dem Hintergrund der Diskussion um die zunehmende Standortkonkurrenz beschäftigen sich die Verf. mit der Frage, ob und auf welchem Wege die Standortwahl von Unternehmen durch die regionale Wirtschaftspolitik räumlich beeinflußt werden kann. Dabei wird das Argument der Standortbeliebigkeit kritisch hinterfragt, und es werden die verschiedenen theoretischen Grundlagen der einzelbetrieblichen Standortwahl dargestellt: von einem Überblick über deduktive Standorttheorien, in deren Mittelpunkt der Einfluß der Transportkosten steht, bis hin zu verhaltenswissenschaftlichen Ansätzen. Angesichts deren Vielfalt gehen die Verf. auf die Produktlebenszyklustheorie sowie die Ansätze der innovativen Milieus und des Entstehens neuer Wachstumszentren näher ein, da diese derzeit im wissenschaftlichen Bereich am intensivsten diskutiert werden. Ausländische Direktinvestitionen werden als Spezialfall der Standortwahl gesondert behandelt. Im Anschluß daran diskutieren die Verf. die Einflußmöglichkeiten regionalpolitischer Instrumente auf unternehmerische Standortentscheidungen und die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen ansiedlungsfördernder Maßnahmen. Die Verf. plädieren für differenzierte Ansiedlungsstrategien, die die konkreten Standortqualitäten im Verhältnis zu anderen Regionen, die Dynamik ihrer Entwicklung und die unternehmensspezifischen Standortansprüche berücksichtigen. - (n.Verf.)

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117 S.

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Schriften des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle; 1