Zukunft der Wohnungspolitik.

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Wohnbund

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München

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1021-979X

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ZLB: 4-Zs 5875
BBR: H 893

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Abstract

Schon seit einiger Zeit haben sich die Kommunen als Träger der Planungshoheit weitgehend aus der Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik zurückgezogen und agieren teilweise nur noch als Erfüllungsgehilfen für Investoren. Die Veränderung der auftretenden Akteure vom potenten Unternehmer zum von Banken abhängigen Investor führt zu einem Verlust an Grundvertrauen bei gleichzeitig fehlendem Misstrauen gegenüber den angebotenen Projekten. Der Verfall der Planungskultur führt zu einer Ansiedlungspolitik, die die gesamtstädtischen Ziele aus den Augen verliert. Gleichzeitig haben sich die gemeinnützigen Wohnungsunternehmen in vielen Fällen zu normalen Unternehmen der Wohnungswirtschaft entwickelt, wenn sie nicht schon längst an Dritte verkauft worden sind. In diesem Zusammenhang und vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen und demographischen Wandels wird in dem Beitrag eine Bestandsaufnahme des Wohnungsbedarfs unterschiedlicher Zielgruppen vorgenommen. Darüber hinaus wird die These vertreten, dass neben der am Bedarf orientierten Wohnungsversorgung der eigenen Bevölkerung auch für Dritte eine Krisenreserve vorzuhalten ist. Daher sind der wohnungspolitische Rückzug aus der Fläche und das Abreißen von derzeit angeblich nicht mehr benötigten Bestandswohnungen nicht der richtige Weg. Gebraucht wird eine dauerhafte Wohnungsreserve und zudem ein größerer Marktanteil im preisgünstigen Segment. Abschließend wird auf die nach wie vor wohnungspolitische Bedeutung der Wohnungsbaugenossenschaften hingewiesen, die meist in einer strukturellen Mangelsituation entstanden sind. Daher sollten auch heute und für die Zukunft mehr genossenschaftliche Lösungen für das Wohnen, aber auch für andere Lebensbereiche wie Infrastruktur und Wohnfolgeeinrichtungen, angestrebt werden.

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Nr. 2-3

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S. 39-43

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