Erprobung eines Verfahrens zur mikrobiologischen Sanierung von PAK-kontaminiertem Bauschutt - Versuche im Labormaßstab.
E. Schmidt
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E. Schmidt
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DE
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Berlin
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0942-3818
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ZLB: 4-Zs 4691
BBR: Z 658
BBR: Z 658
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Abstract
In einem Verbundvorhaben zwischen der P-D Industriegesellschaft mbH Wilsdruff und dem FTZ Zwickau wird ein Verfahren zur mikrobiologischen Sanierung von Bauschutt mit PAK-Kontamination entwickelt. Wesentliches Ziel ist es dabei, im Gegensatz zu bisher bekannten Verfahren keine weiteren Substrate bzw. Strukturverbesserer zuzusetzen. Aus unterschiedlichen Standorten (einem Gaswerk bzw. einer Kokerei) wurden reale, PAK-kontaminierte Bauschutt-Proben entnommen. Daraus wurden mehrere alkalitolerante bzw. alkaliphile Reinstämme isoliert und selektiert. Diese Reinstämme (u.a. Dietzia sp.) können mit unterschiedlichem Erfolg aliphatische (Diesel) und verschiedene polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) nutzen - auch unter den vorliegenden extremen Milieu-Bedingungen. Die ersten Laborergebnisse in Säulen zeigten für die verschiedenen PAK eine unterschiedliche Abnahme der Gehalte nach 55 Tagen. Deutlich war eine Abhängigkeit von der Ringzahl (Kernigkeit) zu erkennen: für Niederkernige bis zu ca. 90 %, für 3- und 4-kernige bis zu ca. 50 % und für Höherkernige von ca. 10 %. Allerdings zeigten auch die Vergleichsversuche ohne allochthone Mikroorganismen für den PAK-Abbau ähnliche Ergebnisse. Der Verlauf der PAK-Abnahme deutet auf eine Hemmung der allochthonen Mikroorganismen nach ca. 15 bis 30 Tagen hin. Dies wurde durch weitere mikrobiologische Tests bestätigt. difu
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Altlasten-Spektrum
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Nr. 6
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S. 300-310