Stand der Einführung des neuen Haushalts- und Rechnungswesens. Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage 2010.

Keine Vorschau verfügbar

Datum

2010

item.page.journal-title

item.page.journal-issn

item.page.volume-title

Herausgeber

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Köln

Sprache

ISSN

ZDB-ID

Standort

ZLB: 4-2011/202
DST: E ser2/2

Dokumenttyp (zusätzl.)

ST

Autor:innen

Zusammenfassung

Die im Mai/Juni 2010 durchgeführte Umfrage unter Kommunen zum Stand der Einführung des neuen Haushalts- und Rechnungswesens greift die im Jahre 2007 durchgeführte Umfrage konzeptionell, aber unter Erweiterung des Fragebogens auf. Einige wesentliche Ergebnisse aus diesem Gesamtspektrum der Antworten können wie folgt zusammengefasst werden: Aus den Antworten ergibt sich, dass fast die Hälfte der Beteiligten, ca. 49 %, den Umstellungsprozess ohne externe Beratung vollzogen hat. Die Mehrheit der an der Umfrage beteiligten Kommunen - ca. 89 % - hat für den Doppik-Umstieg eine spezielle Projektgruppe eingesetzt, deren Projektleitung bei ca. 85 % der Kommunen in der Kämmerei und in der Kasse liegt. Sowohl für den Doppik-Umstieg, als auch für die Implementierung des vollständigen Managementkreislaufs ist ein konkreter Projektauftrag (Inhalt, Verantwortlichkeiten, Termine) notwendig. Die Ergebnisse der Fragen zur Organisation des Finanzmanagements zeigen, wie verschieden die neuen Aufgaben auf die Organisationseinheiten verteilt wurden. Klärungsbedarf hinsichtlich der Verantwortlichkeit und Zuständigkeit zeigt sich vor allem bei Controlling, Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen, Kosten- und Leistungsrechnung, Gesamtabschlusserstellung, Forderungsmanagement. Es zeigt sich eine vergleichsweise hohe Bedeutung, die dem Instrument Kosten- und Leistungsrechnung zugemessen wird. Der Stichtag des ersten Gesamtabschlusses liegt bei ca. 25 % der antwortenden Kommunen zu Ende 2010, bei 50 % zu Ende 2013. 92 % der antwortenden Kommunen halten eine Harmonisierung des Haushalts- und Rechnungswesens für erforderlich bzw. - überwiegend - für langfristig anzustreben. Die zum Abschluss erbetene Nennung wichtiger Problemfelder enthält vor allem folgende Hinweise: Haushaltsausgleich, Ziele und Kennzahlen, Finanzstatistik, Erfassung und Bewertung des Vermögens, Software, Akzeptanz der Politik, Qualifizierung der Beschäftigten, Aufstellung des Gesamtabschlusses.

item.page.description

Schlagwörter

Zeitschrift

Ausgabe

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

231 S.

Zitierform

Stichwörter

Serie/Report Nr.

KGSt-Materialien; 2010,6

Sammlungen