Nur ein Schlagwort oder ein echter Beitrag zur Qualitätssicherung? GM in der Verkehrsplanung.
Alternative Kommunalpolitik
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Alternative Kommunalpolitik
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DE
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Bielefeld
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0941-9225
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ZLB: 4-Zs 3327
IRB: Z 1674
BBR: Z 555
IRB: Z 1674
BBR: Z 555
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Abstract
Das Ziel von Gender Mainstreaming ist die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern. Im Verkehrsbereich bedeutet das, dass bei allen Richtlinien, Analysen, Konzepten, Projekten, Programmen und Entscheidungen eine genderdifferenzierte Betrachtung selbstverständlich sein sollte. Dafür müssen sich die Verkehrsangebote stärker an Lebensmustern und -zusammenhängen orientieren. Die Umsetzung fußt auf dem Ansatz, dass die spezifischen Anforderungen von Frauen und Männern an die Verkehrssysteme und deren Ausgestaltung im Wesentlichen auf die sozialen Rollen in der Gesellschaft zurückzuführen sind. Sie haben spezifische Bedürfnisse an die räumliche und zeitliche Erreichbarkeit mit allen Verkehrsmitteln zur Folge. In dem Beitrag werden Planungsprozesse vor dem Hintergrund des Gender Mainstreaming als prozessorientierte Strategie beschrieben. Als Planungsbeispiel für gegenderte Verkehrsplanung wird eine Stadtbahnverlängerung der Stadt Freiburg im Breisgau vorgestellt. Das Verkehrsprojekt sollte die Qualitätssicherung einer Entwurfsplanung unter Berücksichtigung von bedarfs- und gendergerechten Aspekten erproben. In die zielgruppenorientierte Öffentlichkeitsbeteiligung mit Blick auf das soziale Geschlecht wurden sowohl die allgemeine Bevölkerung, die Politik als auch die Akteure in der Verwaltung einbezogen.
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AKP. Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik
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Nr. 5
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S. 47-49