Erste Reaktionen auf städtische Schrumpfungsprozesse in Ostdeutschland anhand ausgewählter Fallbeispiele.

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Dresden

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ZLB: 4-2006/1333
IFL: 2007 B 0639 - 03

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Abstract

Die demographischen Veränderungen und damit verknüpft die Schrumpfung von Städten und Siedlungen ist in den letzten Jahren das beherrschende Thema der Fachdiskussion. Die Arbeit setzt sich in grundsätzlicher Hinsicht mit dieser Thematik auseinander. Mit der sinnvollen Bezugnahme auf die Natur bzw. Naturgesetze nimmt sie nicht die übliche wertende Position zum Thema Schrumpfung ein, sondern sieht sie als einen bestimmten Entwicklungszustand an. So wie in der Natur Wachstum immer zugleich mit Schrumpfung, Rückgang und Absterben verbunden ist, sieht sie den Rückgang der deutschen Bevölkerung und das Schrumpfen von Siedlungen ebenfalls als Situation im fortdauernden Prozess der Entwicklung. Die Arbeit bezieht die herausgearbeiteten Erkenntnisse auf die Stadtentwicklung in den neuen Bundesländern. Die als Fallbeispiel behandelte Region betrifft das erweiterte Ballungsgebiet Dresden/Oberes Elbtal mit den Städten Riesa, Heidenau, Meißen, Großenhain. Dabei werden die unterschiedlichen Akteursgruppen in der Stadtentwicklung - Stadtplaner der Kommunalverwaltung, Wohnungsbauunternehmen, Kommunalpolitische Entscheidungsträger - in Interviews befragt, die Befragungsergebnisse analysiert und zu wertenden Aussagen verdichtet. goj/difu

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88 S.

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Forschungsreihe. Schriftenreihe des Lehrstuhl für Landesplanung und Siedlungswesen; 3