Kommunale Wirtschaftsförderung zwischen Wettbewerb und Kooperation.

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Hamburg

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ZLB: 99/3180

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DI

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Abstract

Die Untersuchung erläutert die Bedeutung des Standortwettbewerbs für die Kommunen und analysiert die Vorteile und Hemmnisse der interkommunalen Zusammenarbeit. Zunächst werden Ziele und Ursachen, politische und ökonomische Aspekte der Wirtschaftsförderung beschrieben, deren wesentliche Aufgaben erläutert und die Bedeutung des Wettbewerbs herausgearbeitet. Dann wird auf die gestiegene Bedeutung der kommunalen Wirtschaftsförderung und die nachhaltige Verstärkung der Konkurrenzsituation zwischen den Kommunen, die Determinanten der kommunalen Wirtschaftsförderung und ihre Instrumente und Maßnahmen eingegangen. Der Hauptteil "Die interkommunale Kooperation in der Wirtschaftsförderung" beginnt mit einer kurzen Geschichte der interkommunalen Kooperation in Deutschland und einem Überblick über die realisierten, geplanten oder beabsichtigten Kooperationsvorhaben fünf untersuchter Städte und des Projekts Donaustädte. Die Ursachen für die interkommunale Zusammenarbeit werden im wesentlichen auf Spillover-Effekte und Subadditivität zurückgeführt, deren Bedeutung und Auswirkungen auf die kommunale Wirtschaftsförderung untersucht werden. Mit Hilfe der beiden Konzepte Spillover und Subadditivität können einzelne Bereiche der interkommunalen Kooperation in der Wirtschaftsforderung anhand der empirischen Fallbeispiele analysiert werden. Wenn die Aufgabenbereiche einer Zusammenarbeit feststehen, stellt sich die Frage nach der geeigneten Organisationsform. Zu ihrer Beantwortung wird auf den Transaktionskostenansatz aus der Neuen Institutionenökonomie zurückgegriffen. Zuletzt werden Problemfelder behandelt, die zu Beginn und während einer Zusammenarbeit auftreten. Konstatiert wird vor allem ein fehlendes Vertrauen, dessen Bedeutung und deren Mechanismen unter Verwendung soziologischer Ansätze von Weber, Gehlen und Luhmann erklärt werden. goj/difu

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281 S.

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Schriftenreihe volkswirtschaftliche Forschungsergebnisse; 51