Kriminalprävention durch Videoüberwachung. Gegenwart in Großbritannien - Zukunft in Deutschland?

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Baden-Baden

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ZLB: 2005/2422

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DI

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Abstract

Videoüberwachung wird als erfolgreiches Abschreckungsmittel und als wichtige Unterstützung für die polizeiliche Ermittlungsarbeit betrachtet und auch in Deutschland als vorrangige Lösung für Kriminalitätsprobleme propagiert. Die Arbeit setzt sich vorrangig mit der öffentlichen Videoüberwachung in der "meistüberwachten Gesellschaft der Welt" auseinander: Großbritannien. Sie geht der Frage nach, ob die dortigen Erfahrungen rechtlich auf Deutschland übertragbar sind und ob dies überhaupt wünschenswert ist. In diesem Zusammenhang wird auch die aktuelle deutsche Rechtslage erläutert. Die britische Entwicklung wird einer genauen Analyse unterzogen, um die bisherigen Erfolge und Probleme im weitesten Sinne nachzuvollziehen. Neben einer tiefgehenden Untersuchung der kriminalpräventiven Wirkung, wird das hochumstrittene Mittel der Videoüberwachung im gesamtgesellschaftlichen Kontext durchleuchtet. Sein Wert als Hilfsmittel für die polizeiliche Ermittlungsarbeit, die Auswirkungen der Überwachung auf die Zahl der begangenen Straftaten sowie auf die Kriminalitätsfurcht, aber auch die damit verbundenen sozialen Kosten, die in Großbritannien sichtbar geworden sind, werden dargestellt. Damit liefert die Arbeit aufschlussreiche Informationen über eine kriminalpräventive Methode, die in Deutschland bisher wenig systematisch untersucht worden ist. difu

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301 S.

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Mainzer Schriften zur Situation von Kriminalitätsopfern; 33