Quartiere zwischen Objektivität und Subjektivität. Quartiere und Stadtentwicklung im Spannungsfeld sozialräumlicher, wahrnehmungsräumlicher und planerischer Prozesse - das Beispiel der Stadt Basel.

Schwabe
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Basel

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ZLB: Kws 102/188

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DI

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Abstract

Stadtentwicklung ist stets ein Teil gesamtgesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Wandlungsprozesse. In den vergangenen Jahrzehnten wurde die städtische Entwicklung stark durch den wirtschaftlichen Strukturwandel und Globalisierungsprozesse geprägt. Eng daran gekoppelt haben soziokulturelle Veränderungen und Reurbanisierungsprozesse zu neuen sozialräumlichen Strukturmustern im Stadtraum geführt. Damit haben sich auch Faktoren der Raumwahrnehmung, -bewertung und -bindung verändert und sind vermehrt ins Interesse von Stadtplanungs- und Stadtentwicklungsmaßnahmen gerückt. Quartiere und Quartiersgrenzen im Spannungsfeld veränderter sozialräumlicher Strukturmuster, wahrnehmungsräumlicher Bezüge und sozialplanerischer Handlungsansätze bilden den inhaltlichen und konzeptionellen Kontext der Arbeit. Frage ist, wie Quartiere als Sozialräume mit spezifischen Identitäten und Images als Ressource für die Stadtplanung und -entwicklung gestärkt und inwertgesetzt werden können. Besondere Beachtung wurde Quartieren im Spannungsverhältnis persistenter administrativ-räumlicher Quartiersstrukturen und dynamischer sozial- und wahrnehmungsräumlicher Prozesse geschenkt. Insgesamt wird aufgezeigt, dass identitätsorientierte Stadt- und Quartiersentwicklung großes Potenzial aufweist, wenn Quartiere nicht als statistische Einheiten, sondern als wahrgenommene und gelebte Orte verstanden und erlebbar gemacht werden. Die Studie trägt in unterschiedlicher Weise - in Form von theoretischen, methodischen und planerischen Erkenntnissen - zur aktuellen Quartiersforschung und zur Weiterentwicklung quartiersbezogener Planungs- und Handlungsansätze bei. Damit liefert sie Anknüpfungspunkte für einen differenzierten und abgestimmten Umgang mit Sozialraum, Identität und Image in der Stadt- und Quartiersentwicklung.

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XVI, 415 S.

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Basler Beiträge zur Geographie; 53