Implementation von Arbeitsmarktpolitik durch Verhandlungen. Eine spieltheoretische Analyse.

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Berlin

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ZLB: 2000/2795

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DI

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Abstract

Arbeitsmarktpolitik wird immer häufiger kooperativ von mehreren Akteuren finanziert und implementiert. Die Politikergebnisse sind Resultat von Verhandlungen zwischen Partnern mit konfligierenden Interessen und unterschiedlicher Verhandlungsmacht. Trotz ihrer zunehmenden Bedeutung sind Verhandlungen als politische Entscheidungssysteme für die Öffentlichkeit allerdings wenig transparent, und auch die Implementationsforschung hat ihre Mechanismen bislang selten analysiert. Am Beispiel kooperativ implementierter Beschäftigungsprojekte in Ostdeutschland wird deshalb der Frage nach dem Einfluss institutioneller Rahmenbedingungen auf Verhandlungsergebnisse nachgegangen, um Ansatzpunkte für die rationale Gestaltung des Implementationsprozesses aufzuzeigen und zugleich die Voraussetzungen einer demokratischen Kontrolle verhandelter Politik zu verbessern. Auf Basis einer qualitativen Implementationsanalyse werden Verhandlungen zwischen der Treuhandanstalt und ostdeutschen Landesregierungen über den Einsatz von Beschäftigungsprojekten modelliert. goj/difu

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254 S., Anh.

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