Infrastruktur, Betriebsgröße und höherwertige Tertiärisierung als Bestimmungsfaktoren der regionalen Wirtschaftskraft.
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DE
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Bonn
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0303-2493
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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73
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Abstract
Im Mittelpunkt der empirischen Untersuchung steht die Frage nach der Bedeutung der regionalen Infrastrukturausstattung für die bestehenden regionalwirtschaftlichen Disparitäten. Diese sind im Rahmen einer allgemeinen Interpretation von Wirtschaftskraft als die räumlich ungleiche Verteilung des Produktions- und Einkommensniveaus definiert. Meßgrößen sind die Bruttowertschöpfung zu Faktorkosten, die Lohn- und Gehaltssumme in der Industrie sowie die kommunale Steuerkraft. Als weitere wichtige Determinanten werden neben der Infrastrukturausstattung der Grad der höherwertigen Tertiärisierung und die mittlere Betriebsgröße interpretiert. Höherwertige Tertiärisierung zielt auf die Wertigkeit der Wirtschaftsaktivitäten im Übergang zur postindustriellen Gesellschaft. Eine großbetriebliche Struktur im regionalen Wirtschaftssystem impliziert oftmals Flexibilitätsbarrieren. In der empirischen Analyse für die Arbeitsmarktregionen der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1982 bis 1986 zeigt sich, daß die Infrastrukturausstattung nur einen geringen Erklärungsbeitrag für die regionalen Variationen in der Wirtschaftskraft leistet. Dies gilt auch für die Betriebsgröße. Der wichtige Bestimmungsfaktor ist die höherwertige Tertiärisierung. Nach der Interaktionsanalyse ist dieser Effekt in Arbeitsmarktregionen mit einer unterdurchschnittlichen Infrastrukturausstattung besonders groß. - (n.Verf.)
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Nr.9/10
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S.579-598