Sozialisationsprobleme unterpriviligierter gesellschaftlicher Gruppen.

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Das Sozialisationssystem von Unterschichtengruppen wird charakterisiert durch Muster, in denen Härte, affektiver Ausgleich, Mangel an Planungsverhalten, niedrige Leistungsmotivation, mangelndes sprachliches Differenzierungsvermögen u. a. - im Gegensatz zu mittelständischen Formen - eine dominierende Rolle spielen. Wie Untersuchungen zeigen, ist die Erziehungspraxis eng verknüpft mit dem geforderten Arbeitsverhalten (Industriearbeit). Die in dieser Situation entstehenden ,,projektiven Gehalte'' (Wünsche, Vorstellungen) werden aber von der Umwelt absorbiert, anstatt sie für aktive Veränderung in Dienst zu nehmen.

Beschreibung

Schlagwörter

Soziologie, Sozialschicht, Sozialverhalten, Erwerbstätigkeit, Erziehungswissenschaft, Sozialisation, Sozialpädagogik

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In: Moderne Sozialarbeit (1969) S. 5-23

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Soziologie, Sozialschicht, Sozialverhalten, Erwerbstätigkeit, Erziehungswissenschaft, Sozialisation, Sozialpädagogik

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