Soziale Stadterneuerung Neumünster Vicelin-Viertel.

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DE

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Neumünster

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ZLB: 99/1278-4

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PL

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Zusammenfassung

Das unmittelbar nördlich an die Innenstadt von Neumünster angrenzende Vicelinviertel entwickelte sich im Zuge der Stadterweiterung im 19. Jahrhundert als klassisches Arbeiterviertel. Es hat eine eher kleinteilige, vorstädtische und vorindustrielle Bebauungs- und Nutzungsstruktur (Wohnen, Handwerksbetriebe und Kleinfabriken) in den südlichen sowie eine mehrgeschossige Mietshausbebauung aus der Zeit um die Jahrhundertwende in den nördlichen Teilbereichen. Nach offizieller Statistik hat das Gebiet rd. 3.500 Einwohner (Stand 05.03.1997). Der Ausländeranteil liegt durchschnittlich bei ca. 25%, in den nördlichen Altbaubereichen mit Geschosswohnungsbau blockweise bei bis zu 40%. Der Kinder- und Jugendanteil beträgt in diesen Teilbereichen bis zu 40%.Es war von Anfang an klar, dass die soziale Stabilisierung des Viertels ein wichtiger Bestandteil des Stadterneuerungsprozesses sein müsste. Durch den immer stärker werdenden Anteil an ausländischen und einkommensschwachen Einwohnern hatten sich die sozialen Spannungen im Gebiet verstärkt, es drohte die Abwanderung der stabilen Stammbevölkerung und eine soziale Entmischung des Viertels. Seit 1998 ist das Viertel förmlich festgelegtes Sanierungsgebiet. Neben den "klassischen" Sanierungsmaßnahmen sind Maßnahmen zur sozialen Stabilisierung und Inwertsetzung von hoherDringlichkeit: Betreuung und Beratung bei sozialen Problemen, Kulturarbeit, Qualifizierungsmaßnahmen und die Wohnumfeldverbesserung. Projektbeispiele und das Netzwerk der am Verfahren Beteiligten werden vorgestellt. fu/difu

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59 S.

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