Angleichung und Ungleichheit. Einstellungen zur Integration von Ausländern im Wohngebiet in Ost- und Westdeutschland drei Jahre nach der Einheit.
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DE
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Bonn
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0303-2493
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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
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Abstract
1993 zeigt sich ein deutlicher Anstieg der Integrationsbereitschaft bzw. der Zustimmung zum nachbarlichen Zusammenleben von Deutschen und Ausländern in der Bundesrepublik Deutschland. Er ist in den westlichen Ländern stärker als in den östlichen und vertieft insofern die bestehende Ungleichheit. Ausschlaggebend für die Einstellungsunterschiede zwischen Ost und West ist, daß Erfahrungen im Zusammenleben von Deutschen und Ausländern im Westen sehr viel verbreiteter sind als im Osten. Solche Erfahrungen aber wirken sich 1993 im Osten wie im Westen positiv auf die Integrationsbereitschaft aus, während in den Vorjahren diese Beziehung im Osten nicht vorlag. In Ost wie West sind Jugendliche eher integrationsbereit als Ältere, Bewohner großer Gemeinden eher als Befragte aus kleinstädtisch-ländlichen Kontexten, was auf die geringe Alltagspräsenz von Ausländern in letzteren Gebieten zurückzuführen ist. Distanz gegenüber Ausländern bzw. gegenüber einem nachbarlichen Zusammenleben ist weniger als "Ausländerfeindlichkeit" im alltäglichen Umgang miteinander, sondern als Tendenz zu kennzeichnen, Änderungen in den bislang gewohnten Wohn- bzw. Alltagsbedingungen zu vermeiden. Auch die (im Westen) befragten Ausländer selbst erfahren Ausländerfeindlichkeit weniger im alltäglichen Umgang mit Deutschen, sondern als latente Bedrohung. Sie streben dabei weit überwiegend ein Zusammenleben mit Deutschen im Wohngebiet, also Integration an. - (n.Verf.)
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Nr. 5/6
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S. 335-362