Der doppelte Landschaftswandel. Physische Räume, soziale Deutungen, Bewertungen.

Akademie für Raumforschung und Landesplanung
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Akademie für Raumforschung und Landesplanung

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DE

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Hannover

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1612-3891

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ZLB: Kws 150 ZB 6839

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Abstract

Im Zuge der Diskussion um die räumlichen Auswirkungen der Energiewende, von Verkehrswegen und Gewerbegebieten sowie der Gewinnung mineralischer Rohstoffe hat die Frage, was Landschaft ausmacht und nach welchen Kriterien sie bewertet wird, an Aktualität gewonnen. Den Ausgangspunkt bilden häufig Protestaktivitäten von Bürgerinnen und Bürgern, die sich gegen Veränderungen dessen, was sie als "Landschaft" bezeichnen und was sie als erhaltenswert verstehen, zur Wehr setzen. Hieran knüpft der vorliegende Beitrag an: Er befasst sich mit den sozialen Deutungen und Bewertungen von Landschaft und stellt die These auf, dass der Raum bzw. die Konstruktion von Landschaft einem doppelten Wandel unterliegen. Zum einen wandelt sich die Deutung und Bewertung dessen, was im physischen Raum eine Änderung erfährt, zum anderen unterliegen die Deutungs- und Bewertungsmuster selbst einem Wandel. Zu Beginn wird das dem Beitrag zugrunde liegende sozialkonstruktivistische Verständnis von Landschaft näher erläutert. Hierbei unterscheide ich drei verschiedene Zugänge zu Landschaftskonstruktionen. Anschließend werden die sich verändernden Deutungen und Bewertungen von Landschaft anhand empirischer Forschungsergebnisse erläutert und daraus Schlussfolgerungen für die raumbezogene Planung gezogen.

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Nachrichten. ARL

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Nr. 1

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S. 14-17

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