Kostenwahrheit bei der Wohnstandortwahl: Welchen Beitrag können kommunikative Instrumente leisten? - Das Beispiel der Modellstadt Gotha.
Analytica
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Analytica
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DE
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Berlin
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ZLB: Zs 4117-Sonderh. 16
BBR: Z 596
IFL: Z 574
TIB: ZB 4536
BBR: Z 596
IFL: Z 574
TIB: ZB 4536
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Abstract
Information und Beteiligung sind verbindliche Elemente in allen öffentlichen Planverfahren. Es kommt aber nicht nur darauf an, dass über Projekte und deren Vor- und Nachteile unter Akteuren, Beteiligten und Betroffenen gesprochen wird. Vielfach ist das "Wie" der Kommunikation für den Erfolg bzw. die Richtigkeit einer Planungsentscheidung von großer Bedeutung. Die eher technisch aufgebauten Planverfahren können durch den Einsatz von Kommunikationsinstrumenten weiterentwickelt werden. Die verschiedenen Kosten eines Wohnstandorts werden bislang zu wenig in die Auswahl einbezogen. Sowohl Politik und Verwaltung als auch Bau- und Umzugswillige treffen aufgrund der Intransparenz der Kosten und damit verbundenen Folgen oftmals nicht die optimale Entscheidung. Kommunikative Instrumente sollen dazu beitragen, Kosten und Nutzen der Wohnstandortwahl für unterschiedliche Akteure aufzuzeigen, eine bessere Informationsbasis herzustellen und zu einer abgewogenen und nachhaltigen Entscheidungsfindung beizutragen. Im Forschungsprojekt KomKoWo wurde eine interaktive Entscheidungshilfe für Privathaushalte entwickelt, die sich - ergänzt um Dialog-Instrumente für Politik und Verwaltung - in eine Kommunikationsstrategie für eine nachhaltige Siedlungsflächenentwicklung einfügt, und in den Modellstädten Erfurt und Gotha erprobt wurde. Der Beitrag reflektiert die Potentiale und Restriktionen dieses kommunikativen Steuerungsansatzes.
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Journal
Zeitschrift für angewandte Umweltforschung
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Sonderh. 16
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S. 173-183