Katastrophen, Krisen und städtische Resilienz: Blicke in die Stadtgeschichte.

Steiner
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Steiner

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Stuttgart

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0303-2493

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ZLB: Kws 155 ZB 6802
BBR: Z 703
IFL: Z 0073

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Abstract

Der Beitrag diskutiert die Reaktion von Städten auf Naturkatastrophen und gravierende Schocks in der Stadtgeschichte, vor allem in der Neuzeit. Nach einleitenden Überlegungen zur Funktion von Stadt als "Schutzraum" wird am Beispiel der Risiken von Stadtbränden allgemein sowie an spezifischen Katastrophen wie dem Großen Feuer von London 1666 und der Sturmflutkatastrophe von Hamburg 1962 untersucht, wie Städte auf diese Schocks und Herausforderungen reagierten und wie sich in diesen Reaktionen Resilienz zeigt Auf allgemeiner Ebene wird herausgearbeitet, wie im 19. Jahrhundert zunächst eine neue Gefährdung städtischer Gesellschaften vor allem durch hygienisch-demografische Krisen gegeben war, die dann aber durch umfassende Technisierung und Vernetzung der Städte beantwortet und teilweise entschärft werden konnte. In vier Thesen werden wichtige Effekte von Naturkatastrophen sowie Reichweite und Grenzen städtischer Resilienz zusammengefasst.

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Nr. 4

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S. 297-308

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