KombiBUS-Modell Uckermark. Kombinierter Personen- und Güterverkehr zur Stabilisierung ländlicher ÖPNV-Systeme.

Deutscher Verkehrs-Verl.
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Deutscher Verkehrs-Verl.

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Hamburg

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0020-9511

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ZLB: Kws 305 ZB 6803
BBR: Z 153
IFL: I 809

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Abstract

Der Begriff kombiBUS meint den kombinierten Transport von Personen und Gütern im gleichen Bus. Das Prinzip kombiBUS hatte bis in die 1970er Jahre eine lange Tradition in allen Postbusnetzen Europas. Nur in Skandinavien bestehen auch heute noch flächendeckende kombiBUS-Angebote, die dort eine hohe Qualität ländlicher Bussysteme auch bei minimaler Siedlungsdichte ermöglichen. In der Bundesrepublik Deutschland wird das Thema nach dem erfolgreichen Abschluss eines komiBUS-Modellprojekts in der Uckermark als Beispiel für alle schrumfenden, ländlichen Regionen wieder diskutiert. Mit dem Modellprojekt, gefördert durch den Bund und das Land Brandenburg, sollte in den Jahren 2010-2013 die generelle technische und juristische Machbarkeit sowie die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit erprobt werden. Zur rechtlichen Machbarkeit konnte festgestellt werden, dass der kombiBUS kein Problem bedeutet, wenn der Güterverkehr ein Zusatzgeschäft für das kommunale Verkehrsunternehmen bleibt, indem vorhandene Kapazitäten für die wirtschaftliche Betätigung genutzt werden. Die technische Machbarkeit ist leicht mit den vorhandenen Fahrzeugtypen erfüllbar, wenn die Unterflur-Gepäckräume und Plattformen oder gegebenenfalls Anhänger für die Fracht genutzt werden. Für den Transport im Bus haben sich Standardkisten E1, E2 und E3 sowie eigens entwickelte isolierte Behälter für Lebensmittel bewährt. Der wirtschaftliche Vorteil der kombiBUSSE liegt in der Gewährleistung von taggleicher Lieferung, was besonders für den Lebensmittelhandel interessant ist. So wurde beispielsweise eine Kooperation mit einer Handelsgesellschaft für regionale Produkte aufgenommen. Die Erfahrungen zeigen schon jetzt, dass kombiBUS einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung leistet.

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Internationales Verkehrswesen

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Nr. 2

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S. 37-38

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