Dialog-Veranstaltungen als Demokratisierung? Eine Analyse der Bürgerdialoge in Cottbus in Zeiten völkisch-autoritärer Mobilisierung. Ergebnisse eines Forschungsprojektes.
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DE
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Cottbus
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EDOC
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In der Stadt Cottbus mobilisiert seit dem Spätsommer 2017 ein Zusammenschluss aus extrem rechten und völkisch-autoritären Gruppierungen auf Demonstrationen und Kampagnen. Ähnlich wie andere Kommunen auch, griffen Verantwortliche in Cottbus in dieser Situation zu Beginn des Jahres 2018 auf das Format »Bürgerdialog« zurück, entsprechende Veranstaltungen fanden in sechs Stadtteilen statt. Die Forschungsplattform MIKOWA stellt in diesem Arbeitspapier die Ergebnisse ihrer Forschung zu den Bürgerdialogen vor. Unter Anwendung der Grounded Theory wurden drei Veranstaltungen vertiefend analysiert und Kategorien gebildet. Im Vordergrund stand die Frage, wie die Diskurse auf den Veranstaltungen in Cottbus verliefen, welche Themen auf welche Weisen angesprochen wurden und welcher kommunikative Umgang damit gewählt wurde. Zudem interessierten die Forschenden Gelingensfaktoren im Sinne des Ermöglichens eines demokratischen Dialoges: Wie können unter den spezifischen Bedingungen – Teilnehmende, die bewußt und z.T. strategisch die Regeln des Sagbaren brechen, diskriminieren und z.T. nicht am Austausch von sachbezogenen Argumenten interessiert sind – diese Veranstaltungen vorbereitet und durchgeführt werden, um einen Verlauf im Sinne demokratischer Standards zu gewährleisten.
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MIKOWA Arbeitspapiere – Working Papers; 1/2020