Sozialhistorische und soziologische Forschungen zur jüdischen Minderheit in der westfälischen Stadt Ahlen vor und während der Zeit des Nationalsozialismus unter besonderer Berücksichtigung lebensgeschichtlicher Selbstzeugnisse.

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DE

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Paderborn

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ZLB: 97/2465-4

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DI

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Abstract

Die Geschichte des Judentums in Deutschland ist aufgrund der Verfolgung und Vernichtung unter den Nationalsozialisten stark belastet. Sozialwissenschaftliche Untersuchungen des jüdischen Alltags konzentrieren sich im wesentlichen auf die Zeit vor und während des Nationalsozialismus, da hier entsprechende kulturelle und religiöse Unterschiede und Veränderungen in der persönlichen Freiheit erst durch die Nürnberger Gesetze und weitere Schikanen des NS-Staates sichtbar geworden sind. Am Beispiel der jüdischen Minderheit in der westfälischen Stadt Ahlen wird ein historischer Abriß von 1870 bis 1945 vorgenommen, der auf spezielle Themen des jüdischen Lebens im Schulwesen und in der innergemeindlichen Struktur der Ahlener Juden in der Kaiserzeit und im Nationalsozialismus verweist. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem sich ausbreitenden Antisemitismus und der systematischen Verfolgung und Vernichtung der Juden, wobei die Schicksale Ahlener jüdischer Familien breite Erwähnung finden. Einzelne Biographien werden bis in die Gegenwart weitergeführt. mabo/difu

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343 S.

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