Sanierung PCB-balsteter Gebäude.

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0724-6870

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IRB: Z 1819
TIB: ZO 1840

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Abstract

Chlorierte Biphenyle lassen sich in 209 Einzelsubstanzen darstellen. Sie wurden 1929 erstmals synthetisiert und 1966 erstmals in der Umwelt festgestellt. 1968 kam es in Japan zu einer Massenvergiftung infolge des Verzehrs von PCB-kontaminiertem Reisöl. Je höher der Chlorgehalt, desto größer sind Dichte, Viskosität und desto geringer ist die Flüchtigkeit des Biphenyls. Es wird als Isolierflüssigkeit in Kondensatoren. als Weichmacher in Kunststoffen, z.B.in Dichtungs- und Spachtelmassen verwendet, aber auch als Flammschutzmittel in Lacken und Farben sowie als Trennhilfe (Schalöl im Betonbau). Infolge von Gefährdungsbeurteilungen, die weitgehend auf Ergebnissen der Raumluftmessung basieren, wird gegenwärtig empfohlen, bei einer Überschreitung der Raumluftkonzentration von 3000 ng/cbm aus Gründen der gesundheitlichen Vorsorge eine Sanierung des Gebäudes vorzunehmen. Die Sanierungsmaßnahme muß vom Beginn der Arbeiten bis zur Entsorgung als geschlossenes Konzept geplant werden. Nur das Entfernen der Primär-PCB-Quellen garantiert einen dauerhaften Sanierungserfolg. Bodenbeläge sind häufig so stark sekundärkontaminiert, daß sie vor Beginn der eigentlichen Sanierungsarbeiten entfernt werden müssen. Sekundärkontaminierte Materialien gelten z.T. bereits bei Werten unter 10 mg/kg als Sonderabfall und dürfen nicht in der Nähe von Feuerstellen oder heißen Oberflächen gelagert werden.

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Entsorgungspraxis

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Nr.12

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S.22-24

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