Die Zukunft der Infrastrukturen. Intelligente Netzwerke für eine nachhaltige Entwicklung.

Metropolis
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Marburg

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ZLB: 2005/1931
BBR: B 0015751

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Abstract

Infrastrukturen sind mehr als nur die materielle Voraussetzung für wirtschaftliches Leben. Sie sind gespeicherter gesellschaftlicher Reichtum und bestimmen über die Teilhabe am Gemeinwesen. Vor allem aber beeinflussen sie maßgeblich den Stoffwechsel zwischen Gesellschaft und Natur und somit den Umfang unseres Ressourcenverbrauchs sowie unserer Klima- und Umweltbelastung. Nachhaltige Entwicklung braucht die Neuausrichtung der Infrastrukturen für Energie, Verkehr, Wasser und Stoffflüsse. In Deutschland und vielen anderen Industriestaaten steht das Fenster der Möglichkeiten in den nächsten zwei Jahrzehnten für einen solchen Umbau weit offen, weil in diesem Zeitraum ein großer Teil der alten Strukturen abstirbt, vom Netz geht, an sein Nutzungsende gelangt. Das ist die Chance für eine Verschlankung der übergewichtigen Industriestaaten, deren Ressourcenhunger nicht zukunftsfähig ist und den Planeten bedrückt. Die Autoren beschreiben, wie eine Infrastrukturpolitik aussehen müsste, die sich an den Leitbildern Dezentralität, Vernetzung, Ressourcenintelligenz, Teilhabe und öffentliche Daseinsvorsorge orientiert. difu

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476 S.

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Ökologie und Wirtschaftsforschung; 57