Braunkohleausstieg - Gestaltungsoptionen im Rahmen der Energiewende.

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Berlin

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Die Studie wird in einer Kurz- und einer Langfassung geliefert und gliedert sich wie folgt: Zunächst wird der Braunkohleausstieg plausibilisiert und die Inkompatibilität der dauerhaften Braunkohlenutzung mit den Zielen der Energiewende sowie der gesamtwirtschaftlichen Effizienz erklärt. Dabei wird gezeigt, dass die im Szenariorahmen der Bundesregierung sowie den daraus abgeleiteten Netzentwicklungsplänen implizierten Annahmen bzgl. zukünftiger Braunkohleverstromung mit den verabschiedeten Klimaschutzzielen nicht kompatibel sind. Der Abschnitt erläutert auch das Scheitern einer CO2-ärmere Kohleverstromung durch CO-Abscheidung; er zeigt die begrenzten Potentiale der stofflichen Nutzung von Braunkohle und weist nach, dass Braunkohle auch nach dem Atomausstieg nicht systemrelevant für die Versorgungssicherheit ist. Die folgenden Abschnitte beleuchten die regionale und nationale Ebene des Braunkohlenausstiegs. Auf der Ebene der Braunkohlereviere (Rheinland, Mitteldeutschland, Lausitz) haben sich alle beteiligten Bundesländer für einen Braunkohleausstieg ausgesprochen und suchen nunmehr nah Optionen für dessen Ausgestaltung. Deswegen werden hier Perspektiven für ein mittelfristiges Auslaufen des Braunkohleabbaus und der -verstromung in den 2030er Jahren aufgezeigt und konkrete nationale Instrumente für einen Braunkohleausstieg dargestellt. Dabei wird davon ausgegangen, dass selbst eine Stärkung des europäischen Emissionshandelssystems (ETS) keine ausreichenden Signale für einen endogenen Fuel Switch bzw. die Erreichung der deutschen Klimaschutzziele leisten kann und weitere Instrumente wie CO2-Mindestpreis, Mindestwirkungsgrade, Mindestflexibilität, CO2-Grenzwerte, explizite Kohleausstiegsszenarien, Kapazitätsinstrumente hinzugezogen werden müssen. Exemplarisch wird auf ein Instrument eigegangen, welches zur Strukturierung des Kohleausstiegs bereits in anderen Ländern angewendet wird, u.a. in Großbritannien, Kanada und Kalifornien: CO2-Emissionsgrenzwerte.

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XXXIII, 171 S.

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DIW Berlin: Politikberatung kompakt; 84