Stadtgesundung im "Dritten Reich" - oder hat es eine nationalsozialistische Stadterneuerung gegeben?
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DE
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SEBI: 92/2032
BBR: A 11 286
BBR: A 11 286
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Abstract
Es werden am Fall der Stadt Hamburg Stadtsanierungsaktivitäten zwischen 1933 und 1945 unter der Fragestellung untersucht, ob es sich bei den Sanierungen nach 1933 um eine spezifische nationalsozialistische Form gehandelt habe. Die Verfahren und die Durchführung erfolgten nach bereits vorher "bewährtem" Hamburger Muster, d.h. auch, ohne wesentliche neue gesetzliche Regelungen. Teilaspekte erhielten allerdings eine neue Gewichtung: Das Ordnungsdenken der Planer konnte direkt für die Ziele der Nationalsozialisten instrumentalisiert werden. So konnten Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen geschickt publizistisch mit einem "Sozialismus der Tat" kombiniert werden. Es konnten in einem Schritt "ungesunde Quartiere" aufgeräumt, politische Gegner erfaßt und ausgeschaltet sowie - durch Schaffung mietpreisgünstiger Wohnungen für Arbeiter - letztere für den Nationalsozialismus gewonnen werden. - St.
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Stadtsanierung, Stadterneuerung, Geschichte, Wohnungspolitik, Wohnungswirtschaft, Städtebauziel, Stadtgeschichte
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In: Stadt und Raum 1933-1949.Beiträge zur planungs-u. stadtbaugeschichtlichen Forschung II.Hrsg.: F.Lüken-Isberner., Kassel:(1991), S.51-76, Abb.; Tab.; Lit.
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Stadtsanierung, Stadterneuerung, Geschichte, Wohnungspolitik, Wohnungswirtschaft, Städtebauziel, Stadtgeschichte
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Schriftenr.d.Fachbereichs Stadtplanung u.Landschaftsplanung; 17