Erinnerung braucht Zukunft. Stiftung Alte Synagoge Rüsselsheim.

Hammonia
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Hammonia

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Hamburg

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0939-625X

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ZLB: Kws 510 ZB 6884
BBR: Z 143

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Abstract

Unternehmen der Wohnungswirtschaft sorgen nicht nur für gutes und bezahlbares Wohnen, sondern engagieren sich in vielfältiger Weise für das Gemeinwesen. Der Begriff Sozial- oder Stadtrendite spiegelt dies gut wider. In dem Beitrag wird das Beispiel der kommunalen Gesellschaft für Wohnen und Bauen Rüsselsheim mbh (gewobau) vorgestellt. Im Auftrag der Stadt Rüsselsheim erwarb die gewobau ein 1845 erbautes Synagogengebäude. In der Reichsprogromnacht vom 8. auf den 9. November 1938 wurde das Gebäude erheblich beschädigt, jedoch nicht völlig zerstört. Danach wurde das Gebäude von privater Seite jahrzehntelang als Wohnhaus genutzt. Im Hinblick auf die Stadtgeschichte und städtebauliche Entwicklung hat die gewobau die Stiftung Alte Synagoge gegründet und das Gebäude gesichert sowie notwendige Instandsetzungsmaßnahmen durchgeführt. Im Mittelpunkt der Arbeit der Stiftung stehen die Erforschung der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Rüsselsheim sowie die Förderung des Dialogs der Bürgerinnen und Bürger. Damit will die gewobau, die in ihrem Wohnungsbestand Menschen aus mehr aus 100 Nationen ein Zuhause gibt, ein Zeichen für Toleranz und Respekt setzen.

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Die Wohnungswirtschaft

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Nr. 3

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S. 66-67

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